Theaterkritik

18. Mai 2010

Ich seh’s ja ein: gestern von einer Inszenierung zu schreiben, die schon 2 Jahre alt ist, das ist wirklich sowas von old school und wenig netzkonform, dass ich mich schon schämen muss. Wäre ich voll im Trend, wäre ich z.B. am Sonntag nach Neuhardenberg gefahren und hätte mir einen Vortrag über Theaterkritik angehört, statt hier verklärt von Thalheimers Inszenierung zu schwärmen. Dann wäre mir gewiss auch gleich klar geworden, wie verkommen und besch*** das Regietheater ist. So aber hat mir das Regietheater bzw. Regisseurstheater einen wirklich guten Abend beschert, und ich musste mich nicht ärgern wie Esther Slevogt.