Notizen

Wer in alten Büchern oder gar Handschriften liest, findet darin immer wieder Notizen von anderen Lesern. Meistens sind die nicht gerade weiterführend, manchmal sind sie amüsant („Stimmt!“, „So ein Quatsch!“) und manchmal sind sie wahre Schätze. Das gilt insbesondere, wenn der annotierende Leser ebenso bedeutend ist (oder vielleicht sogar noch bedeutender) als der annotierte Autor (bzw. sein Text).

Nun könnte man meinen, dass das Aufkommen elektronischer Bücher daran grundsätzlich nichts ändert, schließlich haben die meisten E-Book-Reader Kommentar-Funktionen. Doch ist Notiz nicht gleich Notiz. Immerhin gibt es Leser die geradezu exzessiv mit dem vorliegenden Text arbeiten. The New York Review of Books hat das jüngst zum Anlass genommen, um festzuhalten What the iPad Can’t Do. Sue Halpern setzt in ihrem Artikel insgesamt recht hoffnungsfroh auf die Macht der Konsumenten, die die Gadgets ihren Bedürfnissen schon anpassen werden. Na, dann hoffen wir mal, dass das kleine Unternehmen aus Cupertino auch mitspielt.

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